Cochabamba, Bolivia
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Centro de Salud España

Hintergrund:
Das Centro de Salud España wurde ursprünglich mit Hilfe des Internationalen Roten Kreuzes ein paar hundert Meter vom Standort des jetzigen Gebäudes entfernt erbaut. Das neue, im Dezember 2008 eingeweihte Zentrum ist größer, mit fünf Vollzeitkräften sowie Praktikanten und Freiwilligen. Es bietet medizinische Grundversorgung sowie einen zahnärztlichen, gynäkologischen und kinderärztlichen Dienst.

Ziele:
España konzentriert sich in erster Linie auf Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention und macht Außer-Haus-Besuche und leistet medizinische Grundversorgung. Es zielt darauf ab, marginalisierten Gruppen zu helfen und medizinische Behandlung für Kinder unter fünf Jahren und schwangere Frauen zu leisten. Für diejenigen, die keine Krankenversicherung haben, werden alle Leistungen und Medikamente zum Mindestsatz angeboten. Das Zentrum zielt auch darauf ab, Unterernährung zu bekämpfen und arbeitet mit dem Gesundheitsministerium bei Programmen wie SUMI und PAI zusammen.

Wem hilft das Centro de Salud España?
Das Gesundheitszentrum dient der periurbanen Gemeinde Molle Molle indem es medizinische Versorgung für eine wachsende Gemeinde von ungefähr 6.000 Einwohnern leistet, von denen die Mehrzahl aus wirtschaftlich benachteiligten Familien kommt.

Arbeitsbedingungen:
Das Gesundheitszentrum liegt in Molle Molle, am Rande von Cochabamba. Es gibt eine ÖPNV-Verbindung, die vom Zentrum aus für gewöhnlich ungefähr 40 Minuten braucht. Die Arbeitszeiten des Personals sind von 8 bis 14 Uhr. Praktikanten haben die Möglichkeit sowohl in der Gemeinde als auch im Zentrum zu arbeiten.

Programme des Centro de Salud España
Das Zentrum führt keine speziellen Freiwilligenprogramme durch, aber alle Freiwilligen mit Erfahrung/Kenntnissen im Gesundheitswesen sind mehr als willkommen. Das Zentrum hat ein umfangreiches Outreach-Programm und Freiwillige würden die Mitarbeiter bei ihren Besuchen in der Gemeinde begleiten und bei Haus-zu-Haus-Impfkampagnen helfen. Die Mitarbeiter versuchen, schwangere Frauen zu ermutigen, für Vorsorgeuntersuchungen ins Zentrum zu kommen, und die Gemeinde mit den angebotenen Diensten vertraut zu machen. Das Zentrum führt ein Tollwut- und ein Tuberkuloseprogramm durch; es hat außerdem ein einfaches Labor und würde jeden mit formalem Wissen in Biologie und/oder Biochemie willkommen heißen.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Unterstützung und Begleitung der Ärzte
  • Begleitung der Mitarbeiter bei den „Haus-zu-Haus“-Besuchen in der Gemeinde und Hilfe bei Impfungen und Tuberkulosetests
  • Unterstützung bei Sexualerziehungsworkshops oder Entwicklung neuer Workshops (je nach Erfahrung)
  • Erstellung und Entwicklung von Programmen zu zahlreichen Gesundheitsthemen
  • Teilnahme an Kampagnen zur Krankheitsprävention, um das Bewusstsein der Gesellschaft zu schärfen

Anforderungen an die Freiwilligen:

  • gute Spanischkenntnisse („Intermediate-Niveau“)
  • Angehöriger der Gesundheitsberufe oder Student der Medizin, des Gesundheitswesens oder eines verwandten Themas
  • Bereitschaft, sich an der aufsuchenden Arbeit in den ländlichen Gemeinden zu beteiligen
  • Vertraulichkeit beim Umgang mit Patienten
  • Einsatzdauer: mindestens zwei Monate